Für die besten Ergebnisse wird Altholz gezielt nach Stabilität, Restfeuchte und Ausdruck ausgewählt. Bretter mit interessanter Maserung oder alten Dübellöchern werden bewusst positioniert, um Lichtlinien zu rahmen. Nach der Reinigung und Entnagelung folgt ein sanftes Schleifen, das Kanten beruhigt, ohne Geschichte zu tilgen. Öl oder Wachs intensiviert Töne, schützt Faserverläufe und lässt Reflexe weicher tanzen. So entsteht ein Fundament, das modern wirkt, ohne seine Herkunft zu verleugnen.
Die LED‑Streifen verschwinden in gefrästen Kanälen oder hinter zarten Diffusoren. Dadurch bleibt der Fokus auf Holz und Lichtstimmung, nicht auf Bauteilen. Hochwertige Netzteile, sichere Verbinder und saubere Kabelführung verhindern Flackern und Geräusche. Mit warmtonstarkem Spektrum und gutem Farbwiedergabeindex werden Farben lebendig, ohne grell zu wirken. Das Ergebnis ist eine scheinbar schwebende Oberfläche, die Technik elegant verbirgt und nur die Atmosphäre sichtbar lässt.
Flache Neodym‑Magnete oder verdeckte Schwalbenschwanzverbindungen erlauben es, einzelne Holzkacheln schnell umzustecken. Dadurch kann das Bild wachsen, schrumpfen oder komplett umgebaut werden, ohne Spuren zu hinterlassen. Kabel führen durch Kupferschienen oder federnde Kontakte, sodass Strom sicher fließt, während die Oberfläche nahtlos bleibt. Diese Freiheit lädt zum Spielen ein, testet Proportionen neu und ermutigt zu saisonalen Veränderungen, ohne Material zu verschwenden oder Werkzeuge zu benötigen.